Rogue One – A Star Wars Story

Rogue One – A Star Wars Story

Inhalt:

Galen Erso war einer der Konstrukteure einer riesigen Raumstation. Doch dann zog er sich zurück weil er die Bedeutung des Planetenzerstörers erkannte. Ein Todesstern! Von den Schergen des Imperiums verfolgt fristete er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Jyn ein karges Leben auf einem abgelegenen Planeten bis man ihn dort aufstöberte und verschleppte. Die kleine Tochter musste nun alleine aufwachsen, nur beschützt von Söldner Saw Gerrera. Sie entwickelt sich zu einer rebellischen, widerspenstigen jungen Dame, die in einem Alienknast landet bevor sie überraschenderweise von den Rebellen befreit wird. Sie soll der Rebellion helfen Galen Erso zu finden denn der hat mit Hilfe eines abtrünnigen Imperiumspiloten die Mitteilung an die Rebellenallianz geschickt, dass die bisher noch geheime Raumstation eine von ihm extra eingebaute Schwachstelle hat.

Jyn Erso bricht mit einem kleinen Trupp nach Eadu auf, wo das geheime Forschungslabor des Imperiums ist. Captain Cassian Andor hat zwar den geheimen Auftrag Galen auf jeden Fall zu töten, doch als man Zeuge wird wie sich Galen schützend vor seine Kollegen stellt kommen ihm Zweifel. Doch ein vorzeitig gestarteter Angriff der Rebellen auf das Labor verletzt Galen schwer. Jyn bekommt von ihm einen Kristall mit einer holografischen Nachricht, den allerdings nur sie zu sehen bekommt weil Grand Moff Tarkin einen Probeschuss auf das Felsendorf auf Sedha abfeuert. Jyn kann zwar in letzter Sekunde dank Captain Andor entkommen, doch der Hinweis auf die Schwachstelle des Todessterns ist mit der Zerstörung des Kristalls verloren. Jyn Erso versucht die Allianz davon zu überzeugen, dass man in das Datenarchiv des Imperiums auf Scarif eindringen muss und die Festplatte mit den Daten direkt stehlen muss.

Nur ein kleiner Trupp von Freiwilligen ist bereit sich auf das Himmelfahrtskommando einzulassen und so kommt es auf Scarif zu einem Gemetzel, das auch von einem gewissen Darth Vader nicht unbemerkt bleibt. Verbissen verfolgt er die Spur der gestohlenen Daten bis zu einem Blockaderunner der Rebellenallianz, auf der eine gewisse Prinzessin gerade neue Hoffnung schöpft.

 

Offizielles Poster

Analyse:

Als Disney ankündigte, dass man, abgesehen von der geplanten neuen Star Wars Trilogie, noch weitere Einzelfilme drehen wolle, war die Skepsis zunächst sehr groß. Einerseits freut man sich als Fan natürlich über neues Material, aber mit den Animationsserien „Clone Wars“ und „Rebels“ wurde das Star Wars Franchise doch eigentlich schon recht umfassend bedient. Welche Geschichten sollten reizvoll genug sein um als Einzelfilme zu funktionieren? Wie sich herausstellte war die Idee gar nicht mal schlecht. Die Geschichte vom Diebstahl der Pläne des Todessterns ist ein reizvolles Thema und gab gleichzeitig Gelegenheit eine der Ungereimtheiten der ganzen Saga richtig zu stellen. Als Darth Vader den Satz sagt: „Was ist mit der Funkübertragung der Rebellen geschehen, die sie euch gefunkt haben?“, muss man sich fragen: „Wieso jagt man einer Funkübertragung hinterher? Die könnte doch von hunderten Raumschiffen gleichzeitig aufgefangen worden sein….. Mit dem Film „Rogue One – A Star Wars Story“ wird dieser Punkt geklärt und zeigt auch sehr spannend wie emotional Darth Vader ist als er den Plänen hinterher jagt.

Der Film ist sicherlich keine leicht verdauliche Kost. Obwohl man auch hier auf die Darstellung von Blut verzichtet ist der Bodycount doch immens hoch. Wie sagte noch Leia in „Krieg der Sterne“? „Viele Rebellen sind für diese Pläne gestorben. Ich hoffe, dass die Pläne eine Schwachstelle aufzeigen…“ Und Regisseur Gareth Edwards nutzt die Chance diesem Star Wars Film eine ganz neue, düstere Note aufzuerlegen. Zwar gibt es auch hier ein paar humoristische Einlagen, aber man bekommt nicht viel Gelegenheit sich allzu sehr mit den Hauptfiguren anzufreunden. Am ehesten noch mit dem Roboter K-2SO, der einige köstliche Bemerkungen vom Stapel lässt.

Visuell ist der Film auf der Höhe der Zeit. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass reale Aufnahmen mit Computeranimationen so perfekt vermischt werden, dass alles organisch zusammenpasst. Außerdem haben sämtliche Szenen eine große Tiefe. Noch vor zehn Jahren hatte man mitunter den Eindruck, dass einzelne flache Bildebenen zusammengepappt wurden. Heute wirkt vieles sehr plastisch, auch ohne die 3D-Version sehen zu müssen. Nur bei Weltraumszenen bleibt die Tiefenwirkung etwas auf der Strecke. Daher spielen sich die meisten Kampfszenen eher in Bodennähe ab

Besonders überraschend dürfte für viele Zuschauer sein, dass man dem Gouverneur Grand Moff Tarkin einige Screentime eingeräumt hat. Nachdem der Schauspieler Peter Cushing ja bereits verstorben ist wurde (zumindest das Gesicht) per Computergrafik simuliert. Und das höchst überzeugend. Wie man liest waren wohl zunächst weniger Szenen mit ihm geplant, doch als die Simulation so überzeugend war wurden zusätzliche Szenen geschrieben. Dabei wäre es sicherlich auch kein Problem gewesen einen komplett anderen Charakter für die ursprünglich konzipierten Szenen einzusetzen. Möglicherweise sogar nur mit Darth Vader, der Tarkins Dialog sprechen könnte.

Mir persönlich gefiel die Darstellung der jungen Prinzessin Leia allerdings nicht so sehr. Ihr Gesicht wirkt leider ein wenig in die Länge gezogen. Komisch, dass das niemanden aufgefallen ist….

Die Nachdrehs

Irgendwann kam das Gerücht auf, dass man rund ein Drittel des Films neu drehen würde weil Disney mit den bisherigen Aufnahmen nicht zufrieden war. Normalerweise ist dies bei den meisten Filmen so, allerdings schien der hohe Prozentanteil darauf hinzudeuten, dass irgendetwas daran außergewöhnlich war. Man kann nur spekulieren ob Disney der Look einfach zu düster war, oder ob einige Handlungselemente nicht zusammenpassten. Anhand der Kinotrailer kann man allerdings erkennen, dass wohl ganze Sequenzen komplett anders zusammengefügt werden mussten. So sieht man in den Trailern Jyn Erso mit der erbeuteten Festplatte quer durch das Schlachtfeld mit den AT-ACT-Walkern laufen, eine Szene, die so im fertigen Film nicht enthalten ist. Dort scheint es, dass die entscheidende Funkantenne im selben Gebäude ist wie das Datenarchiv. Es war sicher eine teure Entscheidung die bereits fertig gestellten Szenen fallen zu lassen. Im Netz hat jemand ein Video mit den, im Film nicht enthaltenen, Einstellungen zusammengestellt. Insgesamt 45 Einstellungen, die auf teilweise deutliche Storyänderungen hindeuten.

Was auch immer dort ursprünglich vorgesehen war, hätte man im Vorfeld nicht über die Nachdrehs berichtet, dann wäre niemandem eine Änderung aufgefallen.

Neuer Bösewicht

Orson Krennic will es wissen!

Cassian Andor und K-2SO

Ein neues Mitglied kommt an Bord

Die Bauarbeiten sind beendet

Der Todesstern ist bereit zum Probeschuss

Suche nach der Schwachstelle

Die Rebellen schöpfen neue Hoffnung

Fazit:

Mit „Rogue One – A Star Wars Story“ ist es Disney/Lucasfilm gelungen einen vollwertigen StarWars-Film abzuliefern, der vom Stil sicherlich nichts für zarte Gemüter ist, aber die StarWars-Saga doch recht gut abrundet. Im Netz ist man sich einig, dass der Begriff „Prequel“ nicht mehr unbedingt als Schimpfwort zu gelten hat. Die Episoden 1-3 der Saga sind bei den Fans bekanntlich nicht so beliebt weil es wohl doch zu unangenehm ist dem Leidensweg des Annakin Skywalker zu folgen. Mit „Rogue One“ gelingt es dem Regisseur einerseits sympathische Antihelden in eine aufrührende Geschichte zu verwickeln ohne dass man allzu sehr an sie gewöhnt. Zum Anderen werden einige Erklärungen nachgeliefert, die der Saga noch mehr Gewicht verleihen.

Besonders beeindruckt hat mich eine kleine Rede der Freiwilligen, die sagen, dass sie bereit sind zu sterben weil sie als Rebellen selbst unehrenhaft waren und Menschen und Aliens umbringen mussten um die Ziele der Allianz zu erfüllen. Diese kleine Rede ist vielleicht das, was „Rogue One“ so wertvoll macht. Das plumpe Geballer war bisher immer nur ein Heidenspaß. Jetzt werden wir nachdenklich wieviele Lebewesen bei ihrem Kampf ins Gras beißen müssen.

Nichtsdestotrotz ist es für den Fan natürlich schön einige Details aus der ursprünglichen Saga wiederzuentdecken. Angefangen von der Ruinenstadt auf Yavin4 mit Droiden, die wir alle noch in Erinnerung haben bis hin zu Begegnungen mit Leuten, die auf 12 Sternen zum Tode verurteilt sind. Die Spielzeugindustrie freut sich natürlich, dass man mal wieder ein paar neue Raumschiffmodelle und Modifikationen auf den Markt bringen kann.

Viele Fans sind auch begeistert als Darth Vader am Ende seinen Lichtsäbeltanz aufführt. Endlich ist er wieder der Böse und nicht nur ein unterwürfiger Scherge eines kichernden Imperators. Der Kreis schließt sich.

Zum Abschluss sei noch ein kurzer Hinweis auf den grandiosen Soundtrack von Michael Giacchino gegeben. Da John Williams mit der Vertonung von Spielbergs „BFG – Sofie und der Riese“ beschäftigt war musste jemand anderes den Anthologiefilm vertonen. Michael Giacchino versteht es geschickt den Williams-Sound zu treffen. Da der Film andere Charaktere hat tauchen natürlich auch andere musikalische Themen auf. Vertraute Melodien ertönen nur wenn beispielsweise Darth Vader oder andere vertraute Dinge im Bild zu sehen sind. Der Film ist bekanntlich kein Heldenepos für schmetternde Fanfaren. Stattdessen wirkt die Gesamtstimmung neben den Actioneinlagen fast schon „verzweifelt“. Allerdings arbeitet der Soundtrack ein wunderschönes Thema heraus, das die große Hoffnung der Rebellenallianz widerspiegelt. Die Filmmusik fügt sich nahtlos in die Reihe bisheriger John Williams-Star Wars Soundtracks ein und ist eine absolute Kaufempfehlung.

Bereit für das Himmelfahrtskommando

(Alle Bilder Copyright: Disney/Lucasfilm)

Soundtrack bei Amazon

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Class – S01E01 – For tonight we might die

Class – S01E01 – For tonight we might die

Inhalt:

Aus der alten Coal Hill Schule ist jetzt die „Coal Hill Academy“ geworden. Zumindest äußerlich macht die Schule jetzt einen modernen Eindruck und die Klassenzimmer wurden auch renoviert. Der alte Schulmeister ist sichtlich stolz als er seiner neuen resoluten, jungen Lehrerin Miss Quill zu ihrer Klasse bringt. Auch ein Schüler namens Charlie ist neu, aus Sheffield, wie er behauptet. Allerdings scheint er ein wenig weltfremd zu sein und muss in seinem Handy immer wieder nach Begriffen googeln wie „Wer ist Idris Elba“.

Allerdings scheinen an der Schule nach wie vor merkwürdige Dinge vorzugehen. Schüler verschwinden und die dunkelhäutige Tanya wird von einem Schatten bedrängt, was ihr pakistanischer Freund Ram über Skype mitbekommt. Schließlich hat auch die tatkräftige April bei der Vorbereitung eines Schulballs eine verhängnisvolle Begegnung mit einem Schatten.

Wie sich herausstellt sind die Lehrerin Miss Quill und Charlie von einem anderen Planeten. Dort war Charlie der Prinz eines Volkes namens Rhodia, das quasi in einem Paradies lebte, dabei aber das Volk der Quill unterdrückte. Die Rhodia gingen im Krieg als Sieger hervor und implantierten den überlebenden Quill einen Wurm in den Kopf, der verhindern soll, dass die Angehörigen jemals wieder eine Waffe benutzen können. Die Völker hätten friedlich weiterleben können als sie plötzlich von einer fremden Rasse überfallen wurden, die sich unbemerkt als Schatten einschleichen konnten um dann die ganze Bevölkerung zu töten. Nur Charlie und die „Freiheitskämpferin“ Quill überlebten weil ein verrückter Mann mit einer blauen Box sie auf die Erde brachte.

Doch während der Flucht brachte Charlie ein Relikt an sich, das als „Kabinett der Seelen“ bekannt ist. Die böse Alienrasse „Shadow Kin“ könnte dieses Relikt als Waffe einsetzen weil es angeblich die Seelen aller Verstorbener der Rhodier mit deren Fähigkeiten beherbergt. Als der Anführer Corakinus auftaucht und während der Promnight Menschen tötet und verstümmelt scheint es keine Rettung zu geben bis ein gewisser Doctor auftaucht.

die Klasse beim Unterricht

Miss Quill an der tafel

Unerwartete hilfe

Kritik:

Man war ja doch gespannt ob die neue Spinoff-Serie von „Doctor Who“ in der Qualität mit der Mutterserie mithalten kann. Sie kann. Zwar richtet sich die Serie deutlich an ältere Jugendliche, dafür trumpft sie aber mit einer frischen Optik und einem modernen Soundtrack auf. Dummerweise ist ausgerechnet die Titelmusik etwas zu nichtssagend geworden. Während der Folge wird immer wieder Popmusik angespielt, wie man es von amerikanischen Serien kennt und was bei „DoctorWho“ zum Glück vermieden wurde.

Der Look ist modern und die Schnitte sind schnell, aber nicht zu hektisch. Außerdem wird mal wieder auf Kurzrückblenden zurückgegriffen, die man auch in der Mutterserie öfters mal sieht. Auffällig ist hingegen der hohe Blutfaktor. Die „Shadow Kin“ nutzen eine Art Hellebarde als Waffe und so kommen nicht nur Menschen zu Tode sondern der arme Ram muss bei einem Zweikampf sein Bein einbüßen. Glücklicherweise hat der „Doctor“, der zur Rettung der Schule eilt, noch ein kybernetisches Ersatzbein zur Hand.

Der Auftritt von Peter Capaldi ist natürlich ein Fest für DoctorWho-Fans und mit seiner lockigen neuen Frisur wirkt er einmal mehr wie eine hagere Version des vierten Doktors Tom Baker. Insgesamt kann man der Einstiegsfolge bescheinigen, dass Autor Patrick Ness es versteht uns mit den neuen Gegebenheiten an der Coal Hill Academy vertraut zu machen. Die Protagonisten sind ein gut gewählter kultureller Mix aus verschiedenen Persönlichkeiten, die alle als „typische Schüler“ durchgehen. Als der Doctor sie zu einem Team erklärt, das den temporalen Riss in der Schule überwachen soll, sind die Menschen und Aliens nicht unbedingt begeistert. Aber so oft wird man es wohl nicht mit außerirdischen Bedrohungen zu tun bekommen. Oder doch?

Das Setting erinnert einerseits an die Mutterserie Doctor Who, andererseits auch an die anderen Ablegerserien „Torchwood“ und „Sarah Jane Adventures“. Letztere wäre von der BBC wohl gerne fortgeführt worden, doch leider starb die titelgebende Hauptdarstellerin Elisabeth Sladen viel zu früh. Die Konstellation einer Gruppe von Jugendlichen, die von einer Mutterfigur in Alien-Abenteuer geführt wird, ist ähnlich. Selbst ihr „Sohn“, ein von Aliens geschaffener Klon ist in der Figur von Charlie hier enthalten. Zum anderen erinnern die bluttriefenden Szenen, die teilweise obszöne Jugendsprache und sexuellen Andeutungen eher an das erwachsene „Torchwood“. Auch dort kämpfte eine Truppe von Erwachsenen gegen Dinge, die in Cardiff aus einem offenen „Riss“ im Raum-Zeitgefüge kamen. Interessanterweise scheint Charlie auch keine sexuelle Präferenz zu haben und scheint es mit Partnerschaften zu halten wie seinerseits Jack Harkness.

Die Figuren machen auf jeden Fall schon einmal Spaß. Allen voran die Lehrerin Miss Quill, die selbst keine Waffe abfeuern kann, ansonsten aber durch ihr Gehirn zur Waffe wird, wie ihr der Doctor versichert. Die markigen Sprüche erinnern fast schon an die Oneliner eines Arnold Schwarzeneggers, durchzogen von sarkastischen Humor.  Ist sie vielleicht auch die Autorin der Banner an der Wand? Beim dekorieren der Schulaula bringt sie Sinnsprüche an die Wand wie „Ihr könntet heute nacht sterben. Also tut nichts Dummes!“ und „Wenn Du DIES wirklich liest, dann ist deine Nacht ein FEHLSCHLAG!“

Shadow Kin in tödlicher mission

Ein Prinz im exil

Fazit:

Der Serienauftakt ist vielversprechend und macht soweit alles richtig. Mich stört nur die etwas blöde Titelmusik. Die Figuren wurden gut eingeführt, die Effekte sind angemessen und der Look entspricht der Mutterserie.

Die Premiere macht Lust auf mehr. Ich drücke der Serie die Daumen dass sie es auch über mehr als nur eine Staffel schafft und dass man die Serie auch auf einem deutschen Sender zu sehen bekommt. „FOX Serie“ sollte sich mal drum kümmern.

april – verbunden mit einem alien

(Alle Bilder Copyright: BBC)

Doctor Who Spinoff „Class“

Doctor Who Spinoff „Class“

Am Samstag, den 23.Oktober 2016 startet auf BBC3 eine neue Doctor Who Ablegerserie. Die achtteilige Serie spielt an der „Coal Hill School“, die seit 1963 immer wieder Ort übernatürlicher Ereignisse war. Fünf Schüler der Schule tun sich zusammen als der Doctor sie vor einer Gefahr warnt um sie zu schützen.

Damit verkürzt sich die Wartezeit der Doctor Who Fans bis zum Weihnachtsspecial der Mutterserie. Die zehnte Staffel von „Doctor Who“ soll im Frühjahr 2017 folgen.

Startrek Continues 7 – Embracing The Winds

Startrek Continues 7 – Embracing The Winds

Episodenkritik

Inhalt:

Die Enterprise bleibt in einem Raumsektor, in dem man gerade ein verschollenes Raumschiff der Constellationklasse entdeckt hat. Die USS-Hood. Es ist unklar, was an Bord geschehen ist und Kirk würde das scheinbar intakte Schiff gerne selbst untersuchen. Doch dann trifft eine Nachricht der Sternenflotte ein: Kirk und Spock sollen zu einer Erdbasis kommen, wo man ihnen eine überraschende Eröffnung macht: Da die „Hood“ führerlos ist will man diese neu bemannen und kann sich keinen besseren Kommandanten vorstellen als Mister Spock.

Spock wäre natürlich aus „logischen Gründen“ bereit das Kommando anzunehmen, doch er weiß auch, dass er sich an Bord der Enterprise wohler fühlen würde. Auch Kirk ist natürlich alles Andere als begeistert, dass er seinen besten Mann abgeben soll. Zähneknirschend sieht er aber auch ein, dass er der Karriere des langlebigen Vulkaniers nicht im Wege stehen will. Da tritt überraschenderweise eine Gegenkandidatin auf, die ihrerseits gerne das Kommando über die „Hood“ hätte.

Captain Garrett ist eine aufstrebende junge Angehörige der Sternenflotte, die offensichtlich bereits mehrfach auf verschiedenen Schiffen gedient hat. Der Grund: Sie glaubt, dass sie nicht so zielstrebig aufsteigen kann wie ihre männlichen Kollegen. Kirk muss ihr zugestehen, dass ihre zahlreichen Belobigungen und Auszeichnungen sie durchaus berechtigt einen Anspruch auf ein eigenes Schiff geltend zu machen. Aber sie scheint auch ein sehr aufbrausendes Temperament zu besitzen, was Gründe für Zweifel an ihren Führungsfähigkeiten weckt. In einem Tribunal soll entschieden werden, ob Garrett oder Mr.Spock das Kommando übernehmen soll. Kirks Votum ist dabei das Zünglein an der Waage. Er ist inzwischen überzeugt, dass Mister Spock wohl leider der bessere Kandidat ist. Doch dann kommt ein Funkspruch der Enterprise herein….

 

Analyse:

Pünktlich zum fünfzigsten Geburtstag der TV Serie „Star Trek“ veröffentlichte das Team um Vic Mignogna eine weitere Folge mit der klassischen Enterprise. Stilecht, wie schon zu William Shatners Zeiten, geht es diesmal eher um diplomatisches Verhalten und Feminismus. Es ist faszinierend wie die Autoren es verstehen die Themen der Sechziger aufzugreifen und darauf hindeuten, dass die Sternenflotte durchaus bereit ist sich weiterzuentwickeln.

„Eines Tages werden Frauen ebenfalls Raumschiffe kommandieren!“, tröstet Kirk die junge Aspirantin als ihr klar wird, dass sie den Job vielleicht bekommen hätte wenn sie nicht hitzköpfig mit den falschen Beschuldigungen argumentiert hätte. Wie wir alle wissen sind in der neueren Zeit Kapitäne wie Janeway unterwegs und beweisen, dass sie durchaus „ihren Mann“ stehen können.

Wie auch schon in vergangenen Folgen spielen in dieser Episode ein paar Schauspieler mit, die wir aus anderen Filmen und Serien kennen. Erin Gray, die bereits einmal in „Star Trek Continues“ zu sehen war wiederholt ihre Rolle der Captain Gray. Beau Billingslea, der als Tribunalmitglied anwesend ist, spielte in der Neuauflage von „Star trek“ in dem Film „Into Darkness“ mit. Die redegewandte Garrett wurde von Clare  Kramer verkörpert, die in 13 Episoden von „Buffy – die Vampirkillerin“ die Höllengöttin „Glory“ spielte.

Doctor McCoy hat in dieser Folge nicht allzuviel zu tun. Dafür schlägt die große Stunde für Scotty, der mit einem Außenteam im Maschinenraum der „Hood“ ein paar Probleme aus dem Weg schaffen muss. Die Folge lebt mal wieder von dem brillanten Spiel der Haupt- und Nebendarsteller und lässt auch hier echtes Star Trek Feeling aufkommen. Leider wird es nur noch zwei Folgen geben, dann ist die Fünfjahresmission offiziell beendet.

Doch Vic Mignogna hat schon zugegeben, dass es ihn in den Fingern juckt eventuell auch noch mit der Kino-Enterprise dahin zu gehen, wo noch nie eine Fanproduktion zuvor gewesen ist…..

 

Die Enterprise im Einsatz

(Bild: Folge 6)

Kann man Chekov den Captainsessel anvertrauen?

(Bild: Startrek continues)

Ist Garrett für ein Kommando geeignet?

(Bild: Startrek continues)

Wer soll die „Hood“ kommandieren?

(Bild: Startrek continues)