[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Deutschsprachiger Horror? Geht das wirklich? Etwas, was ich immer bemängele ist der Umstand, dass fantastische Filme aus Deutschland absolute Mangelware sind. Da scheint man in Österreich dem Genre etwas aufgeschlossener gegenüber zu stehen. Von dort kommt der Film „Blutgletscher“ und hat als besonderes Schmankerl einen Schauspieler im Gepäck, den man bisher vor allem als Stimme von Harrison Ford kennt: Wolfgang Pampel.[/vc_column_text][vc_separator color=“black“ align=“align_center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]

Inhalt:

Ein Forschungsteam in den Alpen entdeckt eine sonderbare, rötliche Verfärbung eines Gletschers. Irgendeine Substanz ist beim Abschmelzen freigeworden und soll nun untersucht werden. Beim Erkunden einer nahegelegenen Höhle wird der Hund des Teams von einem Tier angegriffen. Als der Hund später stirbt und ein menschliches Mitglied des Teams erkrankt ahnt man bereits, dass die rote Flüssigkeit wohl auch bisher unbekannte Wesen freigesetzt hat.

Ausgerechnet jetzt ist auch eine kleine Touristengruppe auf dem Gletscher unterwegs und sieht sich plötzlich Angriffen von aggressiven Fluginsekten ausgesetzt, die in keinem Biologiebuch zu finden sind. Ein mörderischer Kampf ums Überleben beginnt.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_video title=“Blutgletscher – Trailer“ link=“https://www.youtube.com/watch?v=Vs77XEappHA“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Analyse

Ich muss zugeben, dass ich eigentlich nur wegen Wolfgang Pampel in den Film reingucken wollte. Der Synchronsprecher von Harrison Ford, dessen markante Stimme mich seit „Krieg der Sterne“ begleitet, macht sich im Film und Fernsehen normalerweise rar.  Wenn er nicht gerade in Wien auf der Bühne steht ist er für den ORF als Sprecher tätig. Doch als TV-Schauspieler war er höchstens mal in der Reihe „Soko Wien“ zu sehen. Immerhin durfte er auch einmal in dem internationalen Kriegsfilm „Geheimcode: Wildgänse“ auftreten. Ein Film, in dem auch Frank Glaubrecht (Synchronsprecher von Pierce Brosnan) zu sehen war. Ich wollte also mal sehen, wie der Mann, der Han Solos Stimme ist, im echten Leben aussieht.

Ich ging an den Film „Blutgletscher“ ansonsten eher skeptisch heran. Ich hatte von dem Film noch nichts gehört und der Regisseur Marvin Kren war mir bisher nur von dem Zombie-Movie „Rammbock“ ein Begriff. (Übrigens auch ein sehr sehenswerter Film). Umso erstaunter war ich als sich „Blutgletscher“ durchaus mit internationalen Horrorfilmen messen lassen kann.

Natürlich kann man kaum erwarten, dass man etwas grundsätzlich Neues sieht. Wenn man aber als Messlatte „Horror aus dem deutschsprachigen Raum“ anlegt dann ist dieser Film tausendmal besser als die Machwerke von amerikanischen Billigfilmern wie vom Studio „The Asylum“. Allein das Ambiente ist sehr stimmungsvoll eingefangen und die Vergleiche mit dem John Carpenter Film „Das Ding aus einer anderen Welt“ sind nicht von der Hand zu weisen. Das „arktische“ Setup wurde hier zum Berggletscher und das Prinzip der „Zehn kleine Negerlein“ hat man auch bei den Amis schon gesehen.

Der Film gibt sich dabei sehr ernst und wenn man ab und zu schmunzeln muss, dann deswegen weil einige vertraute Schauspieler, die man sonst in Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen erwartet, plötzlich mit Bohrgerät auf ein Albtraumwesen einstechen und die Sau rauslassen. Der Eindruck „Mutti auf Extasy“ drängte sich mir auf. Dabei hat man auch manchmal das Gefühl als ob die Schauspieler sich bei den Dialogen nicht wohl fühlen. Wenn man normalerweise über Kochrezepte oder Liebesdinge spricht und plötzlich über prähistorische Rieseninsekten und wie man die vernichten kann elaboriert, dann wirken einige Darstellerleistungen schon ein wenig skurril.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Aber genau das macht auch den Charme des Films aus und wirkt so komischerweise auch authentisch. Normalbürger, die plötzlich einer Fantasy-Bedrohung gegenüberstehen.

Sehr schön gelungen sind die Masken und Splattereffekte. Auch dabei brauchen sich die österreichischen Maskenbildner und Effektleute nicht hinter den großen Vorbildern zu verstecken. Erfreulicherweise ist auch das Monster aus dem Showdown kein computeranimiertes Etwas sondern wurde in liebevoller Handarbeit in der Filmwerkstatt traditionell gebaut. Dadurch wirkt der Film schon beinahe wie ein Horrorfilm der Achtziger Jahre, was absolut von Vorteil ist.

Mich hat der Film jedenfalls sehr überrascht. Sieht man von einigen übertriebenen Darstellerleistungen ab, dann hat man mit „Blutgletscher“ tatsächlich eine kleine Perle des Genres vor sich. Man sollte natürlich keinen Blockbusterfilm erwarten, aber der Film hat viele Schauwerte und unterhält prächtig. Mir hat der Film vor Allem wegen der österreichischen Schauspieler gefallen, die hier mal in einem Bergfilm agieren dürfen, der fern von den Idyllen typischer Heimatfilme abweicht. Dabei spielen auch die fantastischen Luftaufnahmen der Berge eine Rolle, sowie die auf düster getrimmte Farbgrundstimmung.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_raw_html]JTNDYSUyMGhyZWYlM0QlMjJodHRwJTNBJTJGJTJGd3d3LmFtYXpvbi5kZSUyRmdwJTJGcHJvZHVjdCUyRkIwMEhITzhXQUMlMkZyZWYlM0Rhc19saV90bCUzRmllJTNEVVRGOCUyNmNhbXAlM0QxNjM4JTI2Y3JlYXRpdmUlM0QxOTQ1NCUyNmNyZWF0aXZlQVNJTiUzREIwMEhITzhXQUMlMjZsaW5rQ29kZSUzRGFzMiUyNnRhZyUzRG1pa2ViYXR0b2ZmaXctMjElMjZsaW5rSWQlM0RXN0pGRjZISFA2NldZM0JKJTIyJTNFJTNDaW1nJTIwYm9yZGVyJTNEJTIyMCUyMiUyMHNyYyUzRCUyMmh0dHAlM0ElMkYlMkZ3cy1ldS5hbWF6b24tYWRzeXN0ZW0uY29tJTJGd2lkZ2V0cyUyRnElM0ZfZW5jb2RpbmclM0RVVEY4JTI2QVNJTiUzREIwMEhITzhXQUMlMjZGb3JtYXQlM0RfU0wyNTBfJTI2SUQlM0RBc2luSW1hZ2UlMjZNYXJrZXRQbGFjZSUzRERFJTI2U2VydmljZVZlcnNpb24lM0QyMDA3MDgyMiUyNldTJTNEMSUyNnRhZyUzRG1pa2ViYXR0b2ZmaXctMjElMjIlMjAlM0UlM0MlMkZhJTNFJTNDaW1nJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cCUzQSUyRiUyRmlyLWRlLmFtYXpvbi1hZHN5c3RlbS5jb20lMkZlJTJGaXIlM0Z0JTNEbWlrZWJhdHRvZmZpdy0yMSUyNmwlM0RhczIlMjZvJTNEMyUyNmElM0RCMDBISE84V0FDJTIyJTIwd2lkdGglM0QlMjIxJTIyJTIwaGVpZ2h0JTNEJTIyMSUyMiUyMGJvcmRlciUzRCUyMjAlMjIlMjBhbHQlM0QlMjIlMjIlMjBzdHlsZSUzRCUyMmJvcmRlciUzQW5vbmUlMjAlMjFpbXBvcnRhbnQlM0IlMjBtYXJnaW4lM0EwcHglMjAlMjFpbXBvcnRhbnQlM0IlMjIlMjAlMkYlM0UlMEE=[/vc_raw_html][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Fazit:

Wer mal einen etwas anderen „Heimatfilm“ sehen will und dabei einen Blick auf Indiana Jones Synchronsprecher riskieren will, der ist mit „Blutgletscher“ gut bedient. Die guten Effekte, die fast schon nostalgischen Charakter haben, wissen zu gefallen und helfen über einige holprige Dialogstellen hinweg. Insgesamt ist der Film aber sehr zu empfehlen und immer noch besser als der Trash, der manchmal aus Amerika herüberschwappt.

Ob es wohl irgendwann einen zweiten Teil geben wird? Der rote Gletscher ist noch da![/vc_column_text][TS_VCSC_Star_Rating rating_symbol=“other“ rating_icon=“ts-ecommerce-thumbsup“ rating_shortcode=“false“ rating_value=“4.00″ rating_rtl=“false“ rating_title=“Filmbewertung“ rating_size=“50″ rating_auto=“true“ color_rated=“#1e73be“ color_empty=“#e3e3e3″ caption_show=“true“ caption_position=“left“ caption_digits=“.“ caption_danger=“#d9534f“ caption_warning=“#f0ad4e“ caption_info=“#5bc0de“ caption_primary=“#428bca“ caption_success=“#5cb85c“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ margin_top=“20″ margin_bottom=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“2007″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Pickelprobleme“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Der unbekannte Virus hat zugeschlagen“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_column_text]

BESETZUNG:

  • Gerhard Liebmann: Janek
  • Hille Beseler: Birte
  • Peter Knaack: Falk
  • Felix Römer: Harald
  • Brigitte Kren: Ministerin Bodicek
  • Edita Malovcic: Tanja Monstatt
  • Wolfgang Pampel: Bert Krakauer
  • Murathan Muslu: Luca
  • Michael Fuith: Urs
  • Adina Vetter: Irene
  • Coco Huemer: Geli
  • Enya Haring: Bauernmädchen
  • Santos (Hund): Tinnitus

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PRODUKTIONSTEAM:

  • Regie     Marvin Kren
  • Drehbuch     Benjamin Hessler
  • Produktion     Helmut Grasser
  • Musik     Marco Dreckkötter, Stefan Will
  • Kamera     Anna Baltl, Rainer Fritz
  • Schnitt     Daniel Prochaska

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