[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Es gibt TV-Serien, an die man sich nur erinnert wenn man schon ein wenig älter ist. In meiner Jugend hing ich natürlich auch vor unserem winzigen Fernseher und hatte die Auswahl aus zwei Programmen und zu bestimmten Tageszeiten. Sicher werden Einige noch „Lassie“, „Flipper“ oder „Fury“ in Erinnerung haben. Aber kennt noch jemand „Der Bumerang“ oder „Boney“ oder „S.O.S. Charterboot“? Dies sind einige der Serienimporte aus „Downunder“, die aber durchaus ihren Reiz hatten. Und nicht nur für Kinder.[/vc_column_text][vc_separator color=“black“ align=“align_center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Vor Kurzem hatte ich mir gewünscht, dass ich einen Moment kurz einfrieren könnte um ihn genießen zu können. Dabei erinnerte ich mich an die Kinderserie, die 1967 über die deutschen Bildschirme flimmerte „Der Bumerang“. Da wir mit dem Internet ja ein fantastisches Recherche-Instrument im Haus haben versuchte ich etwas über die Serie herauszufinden, musste jedoch feststellen, dass es darüber kaum Informationen gibt. In diesem Zusammenhang stieß ich auf andere Serien, an die ich mich auch nur noch dunkel erinnern kann.

Nutzen wir also mal diesen Beitrag um die Älteren daran zu erinnern und den jüngeren Lesern einmal zu zeigen, was für lang nicht mehr gezeigte Serien darauf warten auf DVD veröffentlicht zu werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

Der Bumerang (The magic Boomerang)

Diese 1965 entstandene Schwarzweiß-Serie handelt von einem 13-jährigen Jungen namens Tom mit dem Spitzname „Nugget“. Er lebt in einem kleinen Kaff nördlich von Melbourne und findet eines Tages einen Bumerang, der von Aborigines mit einem Zauber belegt ist. Wann immer er ihn wirft bleibt für den Rest der Welt die Zeit stehen. Das gibt ihm Gelegenheit für einige Streiche, aber auch in der Verbrechensbekämpfung ist der Bumerang äußerst nützlich.

Das ZDF strahlte immerhin 26 der 45 Episoden aus, die sich durch allerlei lustige Charaktere und Begebenheiten auszeichneten. Mir persönlich blieb eine Szene in Erinnerung, in der Tom die Phase des Stillstandes nutzte um bei zwei Jungen eine Knackwurst und ein Softeis auszutauschen. Als er den Bumerang wieder fing leckte der Eine an der Bratwurst und der andere biss herzhaft in sein Speiseeis. Sowas Lustiges merkt man sich.

Leider gibt es die Serie nicht auf DVD und auch bei youTube ist nur eine Episode zu finden. Es ist wohl leider nicht damit zu rechnen, dass man die Serie in der einen oder anderen Form mal wiedersehen könnte.

Übrigens war die Serie damals Anlass für meinen Vater mir einen persönlichen Bumerang aus einer Sperrholzplatte auszusägen. Leider hatte das Teil keine guten Flugeigenschaften. Wenn ich ihn warf blieb er  verschwunden, die Zeit blieb nicht stehen und auch sonst war das Ganze nur noch eins: Ein Stück Holz.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1749″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lexi“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Bumerang“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Originaltitel“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_video title=“Magic Boomerang – komplette Folge“ link=“https://www.youtube.com/watch?v=e8_LDgRdOQs“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

Auf Wiedersehen, Charlie (The Outsiders)

Charlie Cole ist ein Außenseiter, der immer auf Achse ist und ständig durch den australischen Kontinent fährt. Einmal besucht er seine Verwandten und lernt den jungen Pete Jarrett kennen, der eigentlich als Autoverkäufer den Laden seines Vaters übernehmen soll. Doch wegen Liebeskummers begibt er sich mit Charlie auf eine Tour. Von Folge zu Folge fahren sie von einer Stadt in die nächste, halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und erleben dabei zahlreiche Abenteuer. In der letzten Folge will Pete eigentlich wieder sesshaft werden, doch er ist schon zu lange unterwegs gewesen und ist nun, wie Charlie, ein Außenseiter geworden.

In der 1976 entstandenen Serie wurde dem ZDF-Zuschauer sehr lebhaft der australische Kontinent nähergebracht. Interessanterweise wird der 21-jährige Pete von einem noch sehr jugendlich wirkenden Sascha Hehn dargestellt. Andrew Keir, den Einige vielleicht noch aus „Quatermass: Das grüne Blut der Dämonen“ und einigen anderen Hammer Horrorfilmen kennen, spielt den alternden Abenteurer Charlie Cole. Da die 13-teilige Serie auch vom ZDF mitfinanziert wurde treten immer wieder deutsche Gastschauspieler auf (die in der englischen Fassung wegen ihres starken Akzents nachsynchronisiert wurden).

Ich kann mich nicht mehr an einzelne Episoden erinnern, aber ich war damals sehr beeindruckt, dass deutsche Schauspieler, allen voran Sascha Hehn, in dieser australischen Produktion mitwirkten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1745″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lexi“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Auf Wiedersehen, Charlie“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Sascha Hehn und Andrew Keir“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_video title=“Auf Wiedersehen, Charlie“ link=“https://www.youtube.com/watch?v=saSe6JyEqZs“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

S.O.S. Charterboot (Riptide)

Es ist schon unglaublich, was man als Bootsvermieter in Australien so alles erleben kann. Moss Andrews wollte nach dem Tod seiner Frau eigentlich seine Ruhe haben und schippert alleine von Amerika nach Australien und leitet eine Charterboot-Anlegestelle. Doch statt einfach nur Touren zu vermieten und Boote in Schuss zu halten sind seine Auftraggeber manchmal nicht besonders zimperlich. Ob Schmuggler oder Gangster ihn und seine Lieben bedrohen oder er Leute von Inseln retten muss. Immer gibt es dem gestählten Mann Gelegenheit seinen Musterkörper in die australische Meeresluft zu recken und dabei kräftig auszuteilen.

Die 26teilige Serie war eine australisch-amerikanische Koproduktion und der Schauspieler Ty Hardin sieht verdammt nach einem Doppelgänger von Colt Seavers aus. Dementsprechend geht es in der Serie actionmäßig zur Sache. Dazu noch die ungewöhnliche Kulisse von Sydney und Umgebung und schon hat man eine fantastische Serie, die sich nachhaltig ins Gedächtnis prägt. Fast würde man sich wünschen, dass man damals noch mehr Folgen produziert hätte. Doch leider hat alles mal ein Ende.

Wenigstens gibt es die Serie auch offziell in Deutsch auf DVD zu kaufen, sodass auch heutige Zuschauer sich diese grandiose Serie, die dazu noch eine fantastische Titelmusik besitzt, anschauen können.

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1748″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lexi“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“SOS Charterboot“ title_color=“#ffffff“ content_text=“DVD-Cover“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_video title=“S.O.S. Charterboot – Vorspann“ link=“https://www.youtube.com/watch?v=SqRXbl27wsM“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

Boney

Als letzte australische Serie möchte ich „Boney“ nicht unerwähnt lassen. Die 26 Episoden, die 1974 im ZDF ausgestrahlt wurden, handeln von dem australischen Polizisten Detective Inspector Napoleon Bonaparte, der sich, aus verständlichen Gründen, „Boney“ nennt. Er ist das Kind eines weißen Vaters und einer Aborigines-Mutter und ermittelt oft in Fällen, in denen australische Ureinwohner verwickelt sind. Als Halb-Aborigin vertrauen ihm die Eingeborenen eher als einen Weißen und so gelingt es dem Ermittler den einen oder anderen Fall zu lösen, der schon zu den Akten gelegt wurde. Natürlich gibt es reichlich Gelegenheit für Action und Stunts im Outback und die exotischen Kulissen haben so manchen Fernsehzuschauer dazu animiert einmal eine Urlaubsreise nach Sidney zu unternehmen.

Die beiden Staffeln basieren auf den Romanen von Arthur Upfield und sollen sich sehr nah an die Vorlagen halten. Beim Casting des Hauptdarstellers kam es zu Problemen, weil man natürlich am Liebsten einen echten Halb-Aborigine in der Rolle gesehen hätte, doch schließlich ging die Rolle an den Briten James Laurenson, der die richtige Physiognomie. Allerdings musste man beim Makeup seinen Hauttyp dunkler gestalten. Seine Präsenz vor der Kamera war aber letztendlich ausschlaggebend. Niemand hatte damit gerechnet, dass deswegen die Aborigines zu Protesten aufriefen.

Im Grunde war „Boney“ der Vorläufer zu „McGuyver“. Der Ermittler konnte Spuren lesen und aus vorhandenen Mitteln Fallen bauen. Schusswaffen lehnte er komplett ab – ein Grund, wieso die Serie, anders als in anderen Ländern, kein großer Erfolg wurde.

Leider scheint es auch von „Boney“ keine DVD-Serie zu geben. Da die Ausstrahlungsrechte beim ZDF erloschen sind kann an eigentlich nur hoffen, dass man sich die Serie irgendwann einmal über die neuen Streamingplatformen ansehen darf.

Der deutsche Musikproduzent Frank Farian benannte seine Popgruppe „Boney M.“ nach der titelgebenden Hauptfigur. Übrigens dürfte den deutschen Fernsehzuschauern Boneys Kollege bekannt vorkommen. Nick Tate war Chefpilot Commander Alan Carter in der Serie „Mondbasis Alpha“

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1751″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lexi“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Boney bei der Arbeit“ title_color=“#ffffff“ content_text=“James Laurenson ist „Boney„“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_video title=“„Boney„ Kurzdokumentation (englisch)“ link=“https://www.youtube.com/watch?v=Pu7k4JnTKMM“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_separator color=“black“ align=“align_center“][vc_column_text]Abschließend sei noch der Hinweis gestattet, dass diese Auflistung nur einen winzigen Teil des australischen Serienschaffens darstellt und sich auch nur auf die Serien der Sechziger und Siebziger Jahren (meine Jugend) bezieht.

Natürlich gab es zahlreiche andere TV-Serien, die vielleicht sogar gezeigt wurden und mir entgangen sind. Auch die Zusammenarbeit des ZDFs mit dem australischen Fernsehen hält weiter an. So kofinanziert der deutsche Sender Serien wie „Alien Surfgirls“ oder „Cybergirl“.

Einige Privatsender zeigen ja andere australische Serien wie „McLeods Töchter“ oder „Die fliegenden Ärzte“. Sowas befindet sich nicht auf meinem, persönlichen Radar.

Allerdings gibt es in Downunder gerade eine Serie, die ich allen Krimi-Fans ans Herz legen will: „Miss Fischers mysteriöse Mordfälle“. Die Serie spielt in den zwanziger Jahren und handelt von einer Hobby-Ermittlerin, die sich um Fälle kümmert, bei denen die Polizei manchmal versagt. Die momentan teuerste australische Produktion ist besonders in der Ausstattung des Artdeco-Designs beeindruckend.  Eine Staffel wurde bereits in Deutsch auf „Sony Entertainment TV“ (PayTV) ausgestrahlt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Lobende Erwähnung“ font_container=“tag:h2|text_align:left“ google_fonts=“font_family:Abril%20Fatface%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][TS-VCSC-Icon-List icon=“ts-awesome-film“ color=“#7dbd21″ icon_size=“50″ margin_right=“10″ position=“left“ font_color=“#000000″ font_size=“12″ text_align=“left“ link_target=“_parent“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ animation_effect=“hover“ animation_class=“tada“ margin_top=“0″ margin_bottom=“10″]“Skippy – das Buschkänguruh“ – Ein Känguruh unterhält mit lustigen Tricks und rettet so Manchen aus der Not.[/TS-VCSC-Icon-List][TS-VCSC-Icon-List icon=“ts-awesome-film“ color=“#7dbd21″ icon_size=“50″ margin_right=“10″ position=“left“ font_color=“#000000″ font_size=“12″ text_align=“left“ link_target=“_parent“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ animation_effect=“hover“ animation_class=“tada“ margin_top=“0″ margin_bottom=“10″]“Barrier Reef“ – Ein Team von Wissenschaftler kümmert sich um das größte Riff der Erde und zeigt den Zuschauern die Schönheit des Tauchens zwischen bunten Fischen.[/TS-VCSC-Icon-List][/vc_column][/vc_row]