[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Wenn Disney Productions einen neuen Film in die Kinos bringt erwartet man einen familienfreundlichen Film mit allerlei lustigen Gestalten und toller Handlung. Das neue Filmmusical „Into The Woods“ startet im Februar auch in Deutschland. Doch ist der Film wirklich für Kinder geeignet?[/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]“Into the Woods“ ist ein Musical des bekannten Komponisten Stephen Sondheim. Es erhielt mehrere Tonys und lief fast zwei Jahre am Broadway. Die Geschichte basiert auf den Hausmärchen der Gebrüder Grimm, variiert jedoch die Geschichten auf eine interessante und witzige Weise.

Besonders amüsant wird es wenn die Figuren sich sogar mit dem Erzähler anlegen, der später sogar Teil der Geschichte wird. Ob dieses Flair jedoch im Rahmen eines Kinofilms erhalten bleiben kann muss man im Filmtheater entscheiden.[/vc_column_text][vc_text_separator title=“INHALT“ title_align=“separator_align_center“ color=“black“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ein Bäcker und seine Frau wollen seit Jahren ein Kind haben, doch ein Fluch einer Hexe verhindert die Erfüllung ihres Wunsches. Zum Glück treffen sie die Hexe (die hier von Meryl Streep dargestellt wird), die den Fluch nur dann lösen kann wenn man ihr bis zum verfinsterten Mond einige Gegenstände bringt: Eine Kuh, so weiß wie Milch, einen Umhang, so rot wie Blut, Einen Schuh aus Gold sowie Haare, so gülden wie Mais. Der Bäcker macht sich auf den Weg um das Gewünschte zu besorgen.

Passenderweise trifft er auf „Hans im Glück“ (der hier Jack heißt), der seine Kuh verkaufen will. Der Junge akzeptiert als Tauschobjekt „Zauberbohnen“ und eilt nachhause. Seine Mutter ist natürlich nicht begeistert und wirft die Bohnen weg. Am nächsten Morgen ist aus den Bohnen eine Ranke gewachsen, die in den Himmel ragt. Jack klettert hoch und kann dem Riesen dort Gold stehlen um die Kuh zurückzukaufen.

Der Bäcker und seine Frau treffen nach und nach auf andere Märchengestalten und können schließich Rotkäppchens Umhang, Rapunzels Haare und Cinderellas goldene Schuhe ergattern. Alles scheint am Ende des ersten Aktes in Lot zu sein als die Hexe den Fluch von dem Pärchen nimmt und alle Figuren scheinbar ein Happy End haben. Doch nachdem der Riese, auf der Suche nach seinem verschwundenen Gold, tödlich verunglückt ist klettert nun dessen Frau die Ranke herunter und rächt sich am Märchenland.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“1531″ css_animation=“top-to-bottom“ style=“vc_box_shadow“ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Analyse:

Einerseits ist der Mischmasch aus den verschiedenen Märchenfiguren und Handlungen ja ganz nett. Und sofern man der gesungenen Handlung folgen kann ergeben sich dabei auch ein paar ulkige Momente. Allerdings ist das Musical insgesamt doch relativ unlustig und niedliche Disneyfiguren sucht man hier vergebens. Selbst der Wolf, mit dem es Rotkäppchen zu tun bekommt wird hier nur kurz angedeutet und hat auf der Bühne und im Film nicht den Look eines echten Wolfes sondern eher dem eines Menschen im Anzug mit aufgemalten Fell. Im Film hat Johnny Depp die Ehre sich kurz blicken zu lassen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Was die Musik angeht muss man Stephen Sondheim zugestehen, dass die Melodien äußerst eingängig sind. Allerdings fehlt es dem Musical gerade bei den Musiknummern an eingängigen Einzeltiteln. Das Titelthema am Anfang ist zwar schmissig, unterwirft sich allerdings völlig den gesungenen Dialogen, die von mehreren Figuren im Wechsel intoniert werden. Erstaunlicherweise ist es das Duett zweier Prinzen, dem man gewisse Hitchancen zugestehen kann. In „Agony“ jammern die Prinzen bei einer Begegnung im Wald, welche Schmerzen es ihnen bereitet ständig Prinzessinnen retten zu müssen. Im Film wird einer der Prinzen von Chris Pine gespielt, den man bisher noch am ehesten als Captain Kirk von den „Startrek“-Neuverfilmungen kennt.

Ich habe die deutsche Fassung des Films noch nicht gesehen (ich kenne nur die Bühnenfassung). Es wäre ziehmlich kompliziert wenn man das komplette zweistündige Musical in deutsch einsingen würde. Vermutlich wird man wieder nur auf deutsche Untertitel zugreifen müssen. Und dann hat man wirklich ein Problem, weil die Texte manchmal doch sehr schnell herausgepfeffert werden. Für Kinder dürfte das kaum zu bewältigen sein.

Trotzdem sollte man sich als Erwachsener davon nicht abschrecken lassen. Stephen Sondheim hat mit der Bühnenfassung mehrere Tonys abgeräumt. Die Story war damals, als sie konzipiert wurde, sicher was ganz Neues. Man könnte vielleicht sogar auf die Idee kommen, dass die Macher der Serie „Once Upon A Time“ sich davon inspirieren ließen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“1534″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Die Schauspielerriege, die für den Film aufgefahren wurde, ist schon beeindruckend. Meryl Streep, die Hexe, bewies ja schon in „Mamma Mia“, was für eine großartige Sängerin sie ist.

James Corden, der Bäcker, ist dem deutschen Publikum eigentlich nur durch seine Rolle in Doctor Who (Folge: „Der Untermieter“ und „Ladenschluss“) bekannt.

Emily Blunt, die die Frau des Bäckers spielt, war zuletzt an der Seite von Tom Cruise als Soldatin in „Edge of Tomorrow“ zu sehen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1538″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-goliath“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ title_text=“Captain Kirk“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Chris Pine beeindruckt mit Sangeskünsten“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ content_link1_icon=“transparent“ content_link2_icon=“transparent“ content_link3_icon=“transparent“ content_link4_icon=“transparent“ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Zum Abschluss nochmals der Hinweis, dass mein persönlicher Eindruck des Musicals nicht optimal war. Die Melodien waren mir damals, beim ersten hören, zu kompliziert verwoben als dass man diese irgendwie als Single auswerten könnte. Auch wirkte der Schluss damals auf mich nicht so toll. Vielleicht ist das im Film jetzt anders. Interessanterweise wurde der Film auch vom Gremium der Oscarvergabe nicht mit Nominierungen bedacht.

Mein persönliches Lieblingsmusical ist da eher schon „Les Miserables“, das, trotz des deprimierenden Themas, glänzende Musiknummern enthält und bei der Filmumsetzung mit unglaublichen Performances von Hugh Jackman und Anne Hathaway überaschte.

„Into The Woods“ ist ein tolles Musical, aber für Kinder würde ich es auf keinen Fall empfehlen.[/vc_column_text][TS_VCSC_Star_Rating rating_symbol=“other“ rating_icon=“ts-ecommerce-thumbsup“ rating_shortcode=“false“ rating_value=“3.25″ rating_rtl=“false“ rating_title=“Filmbewertung“ rating_size=“50″ rating_auto=“true“ color_rated=“#1e73be“ color_empty=“#e3e3e3″ caption_show=“true“ caption_position=“left“ caption_digits=“.“ caption_danger=“#d9534f“ caption_warning=“#f0ad4e“ caption_info=“#5bc0de“ caption_primary=“#428bca“ caption_success=“#5cb85c“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ margin_top=“20″ margin_bottom=“20″][vc_column_text]Copyright der Bilder: DISNEY Productions[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]