[vc_row seperator_9=““ seperator_10=““ seperator_11=““ seperator_12=““][vc_column seperator_1=“Viewport Animation“][vc_column_text css_animation=“left-to-right“]Wenn man das Vergnügen hat BBC Programme zu empfangen wird man mit einigen Highlights belohnt, die entweder erst nach geraumer Zeit, wenn überhaupt, auf deutschen Mattscheiben erscheinen.

Jüngst ist bei der BBC eine Serie gestartet, die ich Menschen empfehlen möchte, die gerne fantastische Stoffe, abseits von Durchschnittskrimis, sehen wollen. Die Serie heißt „Jonathan Strange & Mister Norrell“ und behandelt ein fiktives England des frühen neunzehnten Jahrhunderts, in dem die Männer noch mit Perücken herumliefen und merkwürdige Garderobe trugen.[/vc_column_text][vc_separator color=“black“][/vc_column][/vc_row][vc_row seperator_9=““ seperator_10=““ seperator_11=““ seperator_12=““][vc_column width=“2/3″ seperator_1=“Viewport Animation“][vc_column_text css_animation=“top-to-bottom“]

Inhalt:

Eine „Gesellschaft für Magie“ trifft sich einmal pro Monat um das Andenken an die vor 300 Jahren ausgestorbene Zauberkunst hochzuhalten. Sie sammeln Bücher über die Geschichte der englischen Magie (ihr Regal umfasst schon eine handvoll Manuskripte) und lamentieren bei ihren Sitzungen darüber, ob man Magie noch praktizieren sollte. Doch mit dem Verschwinden des „Rabenkönigs“ vor 300 Jahren sei die Magie ausgestorben und es wäre kompletter Blödsinn diese in den aufgeklärten Zeiten noch zu versuchen.

Ein junger Mann namens Segundus, der jedoch anders denkt, hat von einem Mann namens Norrell gehört, der in Yorkshire wohl tatsächlich in seinem Anwesen eine große Bibliothek mit Zauberbüchern besitzt und sich das Wissen der Magie angeeignet hat.

Man nimmt Kontakt mit dem Assistenten Childermass auf, der tatsächlich Norrell dazu überreden kann eine Probe seines Könnens abzuliefern. Die Gesellschaft muss sich per Unterschrift verpflichten ihren Club aufzulösen, da man das Andenken an die Magie nicht mehr bewahren müsse wenn es solche wieder gäbe. Alle bis auf Segundus unterschreiben und werden Zeuge wie Norrell in der Kirche von York die Steinfiguren zum Leben erweckt.[/vc_column_text][vc_single_image image=“2188″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“ css_animation=“top-to-bottom“ title=“Gilbert Norrell“][/vc_column][vc_column width=“1/3″ seperator_1=“Viewport Animation“][vc_single_image image=“2178″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“ css_animation=“top-to-bottom“ title=“Gilbert Norrell“][vc_single_image image=“2191″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“ css_animation=“top-to-bottom“ title=“Gefährlicher Gentleman“][/vc_column][/vc_row][vc_row seperator_9=““ seperator_10=““ seperator_11=““ seperator_12=““][vc_column width=“2/3″ seperator_1=“Viewport Animation“][vc_column_text css_animation=“top-to-bottom“]Nach dem Beweis seines Könnens lädt man ihn nach London ein. Norrell, der sehr ungern sein zurückgezogenes Dasein aufgibt, läßt sich breitschlagen, weil er der britischen Marine helfen will den Krieg gegen die Franzosen zu gewinnen. Das wird zunächst nicht in Betracht gezogen. Erst als er die gerade verstorbene Frau des Politikers Pole wieder zum Leben erwecken kann wird er endlich ernst genommen.

Allerdings hat er damit einen männlichen Elf beschworen, der seinen Tribut verlangt: Die Hälfte des restlichen Lebens der Frau. Und das fordert er jede Nacht ein, indem er sie aus dem Schlaf zu einem nächtlichen Ball in seine Zauberwelt entführt.

Doch es gibt auch noch einen anderen Zauberer. Mister Jonathan Strange ist ein eher ungestümer Lebemann, der gerade ein Anwesen geerbt hat. Er versucht mit Norrell in Kontakt zu kommen und darf schließlich in dessen Bibliothek auch Zaubersprüche erlernen. Mit der Zeit entwickelt sich jedoch eher eine Konkurrenz zwischen den Beiden.[/vc_column_text][vc_column_text css_animation=“top-to-bottom“]

Analyse:

Die siebenteilige BBC-Serie basiert auf dem 2004 erschienenen Buch von Susanna Clarke, die ihr Werk mit 200 Fußnoten versah um wichtige historische Details der Epoche zu ergänzen. Der Roman gewann zahlreiche Preise, unter anderem den HUGO-Award und die Filmrechte wurden schon sehr früh an „New Line Cinema“ verkauft. Nach dem Kollaps des Studios gingen die Rechte an die BBC. Als siebenteilige TV-Serie hatte sie am 17.Mai 2015 Premiere und kann das Buch wesentlich umfangreicher berücksichtigen als es ein einzelner Spielfilm hätte tun können.

Peter Harness, der auch schon Drehbücher für DoctorWho schrieb („Kill The Moon“) adaptierte den Roman und Toby Haynes, der auch bei Doctor Who einige Folgen inszenierte, führte Regie.

Schauspieler

Eddie Marsan (als der verschrobene Mister Norrell macht seine Sache sehr gut. Er wird immer wieder gern für kleine, verschrobene Figuren eingesetzt. So spielte er in Guy Ritchies beiden Sherlock Holmes Filmen den Inspektor Lastrade. Zur Zeit ist er als Bruder von Liev Schreiber in der Serie „Ray Donovan“ zu sehen.

Bertie Carvel (Jonathan Strange) arbeitet hauptsächlich als Bühnenschauspieler, hat allerdings auch DoctorWho-Erfahrung („Das Lazarus Experiment“) und spielte in Sherlock in der Folge „Der blinde Bänker“ mit. Im Kino war er zuletzt in dem Musicalfilm „Les Miserables“ zu sehen.

Sehr stark ist auch die Performance des Elfen, dem „Gentleman mit dem zurückgekämmten Haar“ durch Marc Warren. Der Schauspieler, der schon in „Hustle“ und „The Musketeers“ eher böse Rollen spielt beeindruckt auch hier wieder durch sein diabolisches Auftreten. In Doctor Who spielte er in der wohl schwächsten Folge aller Zeiten „Liebe und Monster“ einen Mann, der nach dem Doctor sucht.

Ausstattung:

Die Produktion ist äußerst spektakulär umgesetzt. Angefangen von den großartigen Kulissen und Außensets mit den stimmigen Requisiten und Kostümen bis hin zu den genialen Spezialeffekten. Die sprechenden Steinfiguren aus der Kirche in York, aber auch die Großmagie der zweiten Episode haben Hollywood-Qualität und erinnern ein wenig an Harry Potter & Co.

Bei den stimmungsvoll ausgeleuchteten grandiosen Sets hat man immer den Eindruck auf ein altes Gainsborough Ölgemälde zu blicken, das zum Leben erweckt wurde. Aber auch das Setdesign für die Gassen Londons und die Originalschauplätze sind eine Augenweide.

Die Geschichte kommt relativ schnell in Fahrt und wechselt auch öfters mal den Schauplatz. Gedreht wurde in Yorkshire, Kanada und Kroatien. Für die Spezialeffekte ist Milk-VX zuständig, eine Firma, die schon bei Doctor Who, aber auch diversen Spielfilmen zum Einsatz kam.

Fazit:

Ich wünsche mir, dass die Serie so schnell wie möglich auch im deutschen Fernsehen landet. Sie ist einfach zu gut um hier nicht bekannt zu werden. Bis dahin werde ich die Serie wohl über die Schüssel in Englisch verfolgen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″ seperator_1=“Viewport Animation“][vc_single_image image=“2181″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“ css_animation=“top-to-bottom“ title=“Jonathan Strange“][vc_single_image image=“2186″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“ css_animation=“top-to-bottom“ title=“Straßenzauberer Vinculus“][vc_single_image image=“2174″ img_size=“full“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_border_circle“ css_animation=“top-to-bottom“][vc_column_text css_animation=“top-to-bottom“]

„Vor vielen Jahren gab es in der Stadt York eine Gesellschaft der Magier. Sie trafen sich an jedem dritten Mittwoch eines Monats und lasen sich lange, dumme Dokumente über die Geschichte englischer Magie vor.“

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BESETZUNG:

  • Eddie Marsan als Mr Norrell
  • Bertie Carvel als Jonathan Strange
  • Alice Englert als Lady Pole
  • Marc Warren als Gentleman
  • Samuel West als Sir Walter Pole
  • Charlotte Riley als Arabella
  • Enzo Cilenti als Childermass
  • Paul Kaye als Vinculus
  • Ariyon Bakare als Stephen Black
  • Claudia Jessie als Mary
  • Vincent Franklin als Christopher Drawlight
  • Richard Durden als Lord Liverpool
  • Freddie Hogan als Davey
  • John Heffernan als Lascelles
  • Grant Crookes als Constable
  • Edward Hogg als Segundus

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Jonathan Strange & Mr.Norell
7
Spannung
6
Humor
9
Optik
8.5
Sound
7.5
Musik
9
Drehbuch
9
Regie
Gesamtbewertung 8
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Zusammenfassung
Die Romanverfilmung ist sehr stimmig geworden. Die Doctor Who Fans freuen sich, dass Drehbuchautor Peter Harness und Regisseur Toby Haynes zeigen, dass sie auch abseits des Doctors eine faszinierende Reise in eine Fantasywelt ermöglichen können. Wer genug Sitzfleisch hat macht nichts verkehrt wenn er sich die sieben fantasievollen Episoden anschaut.
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PRODUKTIONSTEAM:

Autor: Peter Harness

Regie: Toby Haynes

Executive producer(s)
Nick Marston
Tally Garner
Dixie Linder
Justin Thomson-Glover
Patrick Irwin
Matthew Read

Producer    Nick Hirschkorn
Laufzeit pro Episode    60 Minuten
Production companies
Cuba Pictures
Feel Films
BBC America
Screen Yorkshire
Space
Far Moor

Distributor     Endemol

Alle Bilder: Copyright by BBC

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