[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Ein „Trashfilm“ der anderen Sorte. Man sieht eine Menge Müll in diesem Film. Doch dieser Science Fiction Film aus den Achtziger Jahren ist ein unterhaltsamer Streifen, der gleich auf mehreren Wellen mitschwimmt.[/vc_column_text][vc_separator color=“black“ align=“align_center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Im Jahre 1983 war die Filmindustrie sehr kreativ. Unter dem Einfluss von „Krieg der Sterne“ wurden zahlreiche effektgeladene Filme in die Kinos gebracht. Ein Jahr zuvor hatte noch „E.T.“ große Erfolge erzielt, aber auch die Filme „Conan“ und „Mad Max“ hatten neue Trends losgetreten. Kein Wunder, dass einige Studios auf dieser Welle mitreiten wollten. Um den Zuschauern neue optische Reize zu bieten wurde die 3D-Technologie fürs Kino neuentdeckt. Damals kannte man 3D-Filme nur mit rot-grünen Brillen, doch eine neue Technik mit polarisierenden Linsen versprach den 3D-Effekt auch für Farbfilme ohne dass man Kopfschmerzen bekam. Erprobte Filmreihen wie „Freitag der 13.“ oder „Der weiße Hai“ wurden mit einer 3D-Erweiterung ausgestattet. Auch wenn diese Effekte damals noch nicht ganz ausgereift waren, so wurden die Kinos von diesen Filmen regelrecht überschwemmt.

Der erste Kinofilm, der als eigenständige Produktion (nicht als Fortsetzung) auf den Markt kam war „Spacehunter – Adventures in the Forbidden Zone“, der aufwändig in 3D produziert wurde.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1805″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Spacehunter“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Jäger im All“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Einen 3D-Film zu produzieren hieß 1983 mit riesigen Panavisionskameras zu hantieren – und zwar zwei gleichzeitig. Die Kameras mussten senkrecht zueinander montiert werden und die beiden Bilder für das linke und rechte Auge wurden über Spiegel aufgenommen. Bei der Wiedergabe im Kino wurde mit Polarisationsbrillen gearbeitet, die die beiden Bilder aus senkrecht und waagerechten Schwingungen wieder zusammensetzen konnten. Es erforderte auch, dass die Kinos mit metallischen Leinwänden ausgestattet waren, die die Polarisationsrichtung bei der Projektion nicht beeinträchtigten wie herkömmliche Leinwände. Insgesamt also ein sehr teures Verfahren.

Beim Filmen musste der Setdesigner sehr großzügige Kulissen designen damit die klobigen Kameras überhaupt bewegt werden konnten. Auch die visuellen Effekte hatten damit zu kämpfen, dass 3D-Technologie im Modellmaßstab kaum realisierbar war. Es ist daher kein Wunder, dass dem 3D-Film damals kein nachhaltiger Erfolg vergönnt war.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1819″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Dreamteam“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Peter Strauss und Molly Ringwald“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

Inhalt:

„Spacehunter – Jäger im All“ handelt von dem Weltraumfahrer Wolff, der gerade dabei ist Raumschiffmüll zu bergen als ihn eine Mitteilung der Raumbehörde erreicht, in der von einem verunglückten Kreuzfahrtschiff berichtet wird. Drei Überlebende sind mit einer Rettungskapsel auf einem nahegelegenen Planeten niedergegangen. Die Bergung der Schiffbrüchigen wird mit einer Vergütung belohnt, die Wolff sehr gut in die Wartung seines reparaturbedürftigen Schiffes stecken könnte. Also macht er sich zu dem Planeten auf, der sehr an den roten Planeten Mars erinnert.

Offensichtlich leben hier einige Menschen, die sich aus allerlei Schrott abenteuerliche Fahrzeuge gebastelt haben. Man liefert sich heftige Kämpfe mit Anhängern eines gewissen „Overdog“, der auch von den Überlebenden gehört hat. Die drei weiblichen Passagiere werden von den Schergen des Overdogs von einer friedlichen Gesellschaft mit brutaler Gewalt einkassiert. Wolff kann zwar ein paar Schergen niederstrecken, doch sein eigenes Rettungsmanöver misslingt – die drei Mädchen werden von Drachenfliegern vor seiner Nase weggeschnappt. So macht er sich mit seinem Geländefahrzeug auf um in der Stadt des Overdogs die Mädels wieder herauszuholen.

Auf dem Weg zur entfernten Siedlung begegnet er dem streunenden Mädchen Niki, das sich ihm anschließt. Gemeinsam erleben sie in der lebensfeindlichen Wüste zahlreiche Abenteuer bevor sie in der Festung auf ihren Endgegner Overdog treffen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1817″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Segelschiff-Zug“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Tolles Setdesign“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1812″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Amazonen“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Aufwändige Kulissen“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][TS-VCSC-Divider divider_type=“ts-divider-one“ divider_border_type=“solid“ divider_border_thick=“1″ divider_text_border=“#eeeeee“ divider_image_border=“#eeeeee“ divider_icon_border=“#eeeeee“ divider_border_color=“#eeeeee“ divider_top_border=“#eeeeee“ divider_border_width=“100″ divider_text_position=“center“ divider_image_position=“center“ divider_image_repeat=“1″ divider_icon_position=“center“ divider_icon_content=“ts-awesome-glass“ divider_icon_color=“#cccccc“ divider_icon_repeat=“1″ divider_border_background=“#f2f2f2″ margin_top=“20″ margin_bottom=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Analyse

Aus heutiger Sicht ist dieser Film sehr unterhaltsam. Vermutlich ist es dem Produzenten und Komödienspezialisten Ivan Reitman zu verdanken, dass die Drehbuchautoren dem Film eine mehr heitere Note verpassten. So lebt das Abenteuer von den spritzigen Dialogen zwischen der respektlosen Niki und dem Draufgänger Wolff anstatt sich auf die Actioneinlagen zu verlassen.

Man merkt dem Film an, dass er sich von den gerade aktuellen Kinotrends leiten lässt: „Mad Max 2“ und „Starwars“ lassen grüßen. Außerdem sollten die Zuschauer natürlich auch durch den 3D-Effekt ins Kino gelockt werden. Allerdings ist die Story insgesamt etwas dünn. Das „Roadmovie“ mit verschiedenen Bedrohungen ist etwas zu langatmig geraten. Der Kampf mit Horrorgestalten und Unterwasser-Amazonen bleibt dabei insgesamt zu fade. Dafür hat man jedoch gegen Ende des Films eine wirklich grausige Bedrohung aufgebaut. Overdogs Todeslabyrinth aus scharfkantigen Metallteilen, das von Niki, zum Vergnügen der Zuschauer, durchquert werden muss.

Die Anleihen bei Mad Max 2 sind dabei sehr auffällig. Die Kulissenbauer konnten sich recht gut austoben aus Schrott abenteuerliche Neukonstruktionen zusammenzuschweißen. Angefangen von dem grandiosen Segelschiff-Zug bis hin zu Overdogs Todeslabyrinth. Die Idee ist zwar nicht neu, dafür sind diese Kulissen 3D-tauglich und man kann die Bedrohung fast körperlich spüren.

Aus heutiger Sicht sticht der Film aus anderen Endzeitfilmen der Achtzigerjahre heraus. Damals überschwemmten MadMax2-Ableger den Markt und ich erinnere mich ungern an Machwerke wie „Metalstorm“ (der damals auch mit grauenhaften 3D-Effekten protzen wollte). Selbst der 1989 produzierte Film „Slipstream“ mit Mark Hamill war ein großer Haufen Müll. Da half auch der Regisseur Steven Lisberger („Tron“) und namhafte Schauspieler nicht weiter. „Spacehunter“ hatte den Vorteil, dass man die beiden Hauptdarsteller sehr sympathisch darstellte.

Was die visuellen Effekte betrifft kann man dem Film bescheinigen, dass sie recht gut gelungen sind. Die einkopierten Raumschiffszenen am Anfang sehen dabei noch am einfachsten auf. Wenn Wolffs Raumschiff schließlich auf dem Planeten landet setzt das Effekteteam auf praktische Modelle, was natürlich auch dem 3D-Effekt zugute kommt. Die Modellaufnahmen unter natürlichem Licht in einer Outdoor-Kulisse sehen dabei wirklich fantastisch aus.

Sehr schön ist übrigens auch die heroische, manchmal auch zarte, Musik des erfahrenen Komponisten Elmer Bernstein („Die glorreichen Sieben“, „Ghostbusters“).

Fazit:

„Spacehunter – Jäger im All“ ist ein sehenswerter SciFilm, der sich deutlich an anderen Filmen orientiert, aufgrund starker Darsteller und Charakterzeichnung zu punkten weiß. Die Landschaftsaufnahmen, die Bauten und die Atmosphäre wissen zu überzeugen. Michael Ironside, der den Overdog spielt, sieht zwar sehr bedrohlich aus, ist als Gegner aber nicht wirklich überzeugend. Dafür kann man sich über tolle Dialoge zwischen Peter Strauss und Molly Ringwald freuen. Auch der Nebendarsteller Ernie Hudson macht seine Rolle sehr gut (und empfahl sich damit für „Ghostbusters“).

Insgesamt kann man den Film durchaus empfehlen. Man hätte sich vielleicht gewünscht, dass man die drei zu rettenden Mädels etwas prominenter gezeigt hätte, aber letzendlich sollte unser Held ja Molly Ringwald retten. Ja, die anderen Mädels werden irgendwie auch aus den kybernetischen Armen des Overdogs befreit und gleich wieder weggebracht… hahaha…. Viele Grüße von Mr. McGuffin.

Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][TS_VCSC_Star_Rating rating_symbol=“other“ rating_icon=“ts-ecommerce-thumbsup“ rating_shortcode=“false“ rating_value=“3.75″ rating_rtl=“false“ rating_title=“Filmbewertung“ rating_size=“50″ rating_auto=“true“ color_rated=“#1e73be“ color_empty=“#e3e3e3″ caption_show=“true“ caption_position=“left“ caption_digits=“.“ caption_danger=“#d9534f“ caption_warning=“#f0ad4e“ caption_info=“#5bc0de“ caption_primary=“#428bca“ caption_success=“#5cb85c“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ margin_top=“20″ margin_bottom=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][TS_VCSC_Image_Hover_Effects hover_image=“1809″ effect_style_type=“text“ effect_style_text=“ts-hover-effect-lily“ effect_style_icons=“ts-hover-effect-zoe“ effect_permanent=“false“ title_text=“Schiffbrüchig“ title_color=“#ffffff“ content_text=“Coole Verpackung, Mädels.“ content_color_text=“#ffffff“ content_color_other=“#ffffff“ content_color_icons=“#000000″ overlay_handle_show=“false“ overlay_handle_color=“#0094ff“ hover_event=“none“ hover_show_title=“true“ hover_video_related=“false“ hover_video_auto=“true“ tooltip_html=“false“ tooltipster_offsetx=“0″ tooltipster_offsety=“0″ margin_top=“0″ margin_bottom=“0″][vc_column_text]

BESETZUNG:

  • Peter Strauss      Wolff
  • Molly Ringwald      Niki
  • Ernie Hudson      Washington
  • Andrea Marcovicci      Chalmers
  • Michael Ironside      Overdog
  • Beeson Carroll      Grandman Patterson
  • Hrant Alianak      Chemiker
  • Deborah Pratt      Meagan
  • Aleisa Shirley      Reena
  • Cali Timmins      Nova
  • Paul Boretski      Jarrett
  • Patrick Rowe      Duster
  • Reggie Bennett      Barracuda Anführer

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PRODUKTIONSTEAM:

  • Produzent – Don Carmody, John Dunning, Ivan Reitman
  • Drehbuch – David Preston, Edith Rey, Daniel Goldberg, Len Blum
  • Regie – Lamont Johnson

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