[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Man kennt sie ja zur Genüge. Asiatische KungFu Filme, in denen die Gesetze der Schwerkraft aufgehoben zu sein scheinen und sich Menschen springend und fliegend bekämpfen. Gerade als man dachte, das Genre könnte einen nicht mehr überraschen kommt ein Film daher, der mal wieder vor Kreativität so sprüht, dass man nach mehr lechzt. Tatsächlich ist hier eine Trilogie angestrebt. Zwei Filme wurden bisher produziert und sind unglaublich unterhaltsam sodass sich ein Blick lohnt.[/vc_column_text][vc_separator color=“black“ align=“align_center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]“Tai Chi Zero“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes namens Lu Chan, der es nicht leicht hat. Er wurde mit einem kleinen Hörnchen auf der Stirn geboren, das ihn zum Berserker werden läßt wenn man es berührt. Außerdem hat er einen unbändigen Appetit und ist geistig auch nicht gerade der Hellste. Allerdings ist er in der Lage Bewegungen anderer Leute perfekt nachzuahmen und beliebig zu wiederholen.

Damit ist er prädestiniert um Kung Fu zu lernen. Als er hört, dass in einem Felsendorf ein spezielles Kung Fu des Meisters Chen gelehrt wird macht er sich auf um die Kampftechnik dort zu erlernen. Allerdings gibt es in dem Dorf Chens die Maxime, dass kein Außenstehender diese besondere Kampftechnik erlernen darf damit dem Dorf nichts Schlimmes widerfährt.

Doch er läßt nicht locker und darf schließlich bleiben. Dummerweise zu einem Zeitpunkt als eine Eisenbahngesellschaft plant durch das Tal, in dem sich das Dorf befindet, eine Eisenbahnstrecke zu legen.

Die westlichen Investoren treiben den Schienenbau mit allen Mitteln voran und setzen eine pompöse Maschine ein, die mit Greifarmen und Waffen ausgestattet ist. Das Dorf tritt zu einem visuell eindrucksvollen Kampf gegen die modern eingestellten Chinesen an, in dem Lu Chan sein ganzes Können beweisen kann.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“2102″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Der Film „Tai Chi Zero“ ist der erste von drei geplanten Filmen des chinesischen Filmemachers Stephen Fung. Seine Film macht sich die moderne Tricktechnik zunutze und strotzt nur so von absurden visuellen Gags, die dem Zuschauer viel Vergnügen bereiten. So wird dem Zuschauer mitunter eine Einblendung präsentiert, auf der man den „Beschädigungslevel“ einer Figur ablesen kann, als ob man sich in einem Videospiel befindet. Außerdem gibt es Anzeigen zu ballistischen Kurven und anderes modernes Zeugs. Doch auch die Figuren führen Bewegungen aus, die anatomisch völlig unmöglich sind. Natürlich fliegen die Chinesen ohne Rücksicht auf die Schwerkraft durch die Szene oder verharren in eigenwilligen Positionen.

In dieser „alternativen Realität“ gibt es aber auch Steampunk-Elemente, die gekonnt in das Fantasy-China passen. Da kommt plötzlich ein gepanzertes Fahrzeug in die Schlucht gefahren, das zwar als „Schienenleger“ konzipiert ist, allerdings auch über Kanonen verfügt um das Dorf vorher aus dem Weg zu räumen. Doch auch die Basteleien des ältesten Sohnes des Meisters haben es in sich. Kraftverstärker und Flugmaschinen, alle mit Dampf und Zahnrädern angetrieben. Das Dorf ist nicht so technikaffin und sein Versuch Elektrizität einzuführen  stößt auf wenig Gegenliebe.

Der Film gipfelt in einem Duell Dorf gegen Maschine und am Ende versichert ein Off-Sprecher, dass man mehr über Lu Chans Weg zum Kung Fu erfahren würde. Doch das sei eine andere Geschichte, die dann auch im zweiten Teil „Tai Chi Hero“ weitererzählt wird und direkt im Anschluss gefilmt wurde.[/vc_column_text][vc_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=ijn1hLiDi-I“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“2099″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][vc_single_image image=“2100″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][vc_single_image image=“2101″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]

Analyse:

Ich wurde auf den Film durch die merkwürdige Steampunk-Maschine aufmerksam, die auf dem Filmposter abgebildet war. Die Inhaltsbeschreibung klang ganz ansprechend und so landete die DVD auf meiner Ausleihliste. Ich erwartete einen actionreichen Martialarts-Film, war aber nicht auf die visuelle Kraft und den skurrilen Humor des Films vorbereitet.

Die Kampfsequenzen waren nicht nur glänzend choreografiert, sondern waren durch die humorvollen Einblendungen auch noch äußerst ulkig inszeniert. Schon der Anfang war ein wenig ungewöhnlich. Statt eines Vorspanns bleibt das Bild kurz stehen wenn eine neue Person auftritt und erst dann wird der Name des Schauspielers eingeblendet und welche Rolle er spielt. Im Ganzen wirkt der Film dadurch sehr modern, auch wenn  da Ambiente eher auf das neunzehnte Jahrhundert bezogen zu sein scheint. Interessant in der Besetzungsliste ist dabei auch der Auftritt des Schauspielers Peter Stormare, den man sei „Prison Break“ eher aus dem Fernsehen kennt. Er spielt hier einen bösen Investor, der den Ausbau des Schienennetzes in China für den Kaiser vorantreiben will.

Der kurzweilige Film verspricht am Ende eine Fortsetzung und man muss schon genauer hinschauen um sie in den Videoregalen zu erspähen, da der Name „Tai Chi Hero“ sich nicht unbedingt als Teil 2 von „Tai Chi Zero“ offenbart. Leider ist auch nach drei Jahren noch nichts von einem dritten Teil zu lesen. Es wäre schön, wenn dieser noch folgen würde, da das Ende des zweiten Teils einen kleinen, aber gemeinen Cliffhanger beinhaltet.

Am Einspielergebnis kann es nicht hapern, denn der erste Film spielte fast das Doppelte seiner Herstellungskosten von 12 Millionen US Dollar wieder ein.

Wer auf übertriebene, humorvolle Martialarts-Filme im Stil von „Shaolin Soccer“ steht, der wird auch hier seine helle Freude haben. Man sollte sich die beiden erschienenen Teile zusammen anschauen, da man am Ende des zweiten Teils erfährt, wieso ein KungFu-Film mit „Tai Chi“ in Verbindung steht. Soviel sei verraten: Aus unserem Antihelden wurde zum Ende ein wirklicher Held – aber das kann man ja schon aus dem Filmtitel erkennen.

Es wäre schön, wenn man ihn dann in einem dritten Teil, der den Namen „Tai Chi Summit“ tragen soll, in Action sehen könnte.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“2095″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][vc_single_image image=“2090″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][TS_VCSC_Star_Rating rating_symbol=“other“ rating_icon=“ts-ecommerce-thumbsup“ rating_shortcode=“false“ rating_value=“4.00″ rating_rtl=“false“ rating_title=“Filmbewertung“ rating_size=“50″ rating_auto=“true“ color_rated=“#1e73be“ color_empty=“#e3e3e3″ caption_show=“true“ caption_position=“left“ caption_digits=“.“ caption_danger=“#d9534f“ caption_warning=“#f0ad4e“ caption_info=“#5bc0de“ caption_primary=“#428bca“ caption_success=“#5cb85c“ tooltip_css=“false“ tooltip_position=“ts-simptip-position-top“ margin_top=“20″ margin_bottom=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“2092″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“2105″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“2093″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“2094″ style=“vc_box_shadow_3d“ border_color=“grey“ img_link_large=““ img_link_target=“_self“ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row]